Technische Ökobilanzierung

Technik trifft Nachhaltigkeit

Ökologischen Herausforderungen mit Daten und Fakten begegnen

Technische Ökobilanzierung - So kann ich Sie unterstützen

Die ökologische Ausrichtung von Gesellschaft und Wirtschaft ist das Top-Thema in den kommenden Jahren. Der Markt wird nachhaltige Strategien belohnen, die Politik nicht nachhaltige Strategien besteuern.


  • Sie suchen daher nach in Zahlen gefassten Umweltinformationen für ökologische Themen?

  • Sie brauchen valide und belastbare Daten für die Rezyklierbarkeit Ihres Produktes?

  • Sie benötigen eine Untersuchung für die CO2-Emission ihres Produktionsprozesses?

  • Sie wollen sich auf etwaige gesetzliche Umweltsteuern adäquat vorbereiten?



Bei diesen und ähnlichen Aufgabenstellungen kann ich Ihnen helfen, einen klaren Blick in die Zukunft zu werfen, auf die ökologischen Problemfelder und Potentiale ihres Betriebes oder ihrer Produkte.

Meine Motivation ist es, meinen technischen Hintergrund und meine Erfahrung im produzierenden Gewerbe mit meiner Expertise im Nachhaltigkeitsbereich verbinden zu können. Dadurch kann ich für den industriell-technischen Bereich ein hohes Verständnis und angepasste Lösungen für die nachhaltige Ausrichtung anbieten. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass wir viele Herausforderungen im nachhaltigen Bereich durch technische Innovationen aus der Industrie herauslösen werden, wodurch auch die Marktposition des jeweiligen Innovators gestärkt wird. Jahrhundertherausforderungen wie der Klimawandel können nicht allein durch politische Schnellschüsse und Insellösungen gemeistert werden.

Grundlegend sind für mich evidenzbasierte Entscheidungen, die datengetrieben und nicht von einem Bauchgefühl abhängig sind. Mein Werkzeug ist daher die Ökobilanz, ein systematisches Verfahren, das umweltrelevante Vorgänge erfasst und bewertet. Ursprünglich vor allem zur Bewertung von Produkten entwickelt, wird die Ökobilanzierung heute auch bei Verfahren, Dienstleistungen und sogar Verhaltensweisen angewendet. Die technische Ökobilanzierung hat besonders den industriellen Sektor im Fokus: Hier können Prozessoptimierungen für eine nachhaltige Produktion durchgeführt werden oder bei der Produktbewertung als Entscheidungshilfe dienen, zum Beispiel bei Fragestellungen zum Verpackungsgesetz oder der Rezyklierbarkeit des Produktes.

Die Ökobilanz wird oft auch Lebenszyklusanalyse (engl.: life cycle analysis; abgekürzt: LCA) genannt, vor allem im Produktbereich, da sie systematisch die Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebensweges durchleuchtet. Man spricht in dieser Hinsicht auch von der Bewertung des Produktes „von der Wiege bis zur Bahre“. Zur Lebenszyklusanalyse gehören dabei alle Umweltwirkungen während der Produktion, der Nutzungsphase und der Entsorgung oder Wiederverwertung des Produktes sowie die vor- und nachgeschalteten Prozesse, zum Beispiel die Herstellung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Zu den Umweltwirkungen werden die umweltrelevanten Entnahmen aus der Umwelt sowie die Emissionen in die Umwelt gezählt. Das berühmtberüchtigte CO2 ist so eine Emission, die verstärkt in den gesellschaftlichen Fokus gelangt ist.

Ich gehe bei der Erstellung von Ökobilanzen nach ISO-Standard vor, genauer nach DIN EN ISO 14040/DIN EN ISO 14044. Danach umfasst die Ökobilanz vier Elemente, die idealerweise nacheinander durchgeführt werden:


  • Definition von Ziel und Untersuchungsrahmen

  • Sachbilanz (Stoffstromanalyse)

  • Wirkungsabschätzung

  • Auswertung und Berichtswesen



Im Unterschied zu einer ganzheitlichen Ökobilanz, bei der sämtliche Umweltwirkungen betrachtet werden, berücksichtigen der CO2-Fußabdruck (carbon footprint) und der Wasserfußabdruck (water footprint) jeweils eine Umweltwirkung. Es können somit nur Aussagen über den Beitrag zum Treibhauseffekt beziehungsweise den Wasserverbrauch getroffen werden. Doch auch diese „verkürzte“ Ökobilanz kann auf Wunsch durchgeführt werden.

Eine wesentliche Herausforderung bei der Erstellung von Ökobilanzen stellt die oft eingeschränkte Verfügbarkeit geeigneter Basisdaten wie produktbezogener Stromverbrauch oder das genaue Entsorgungsszenario dar. Diese Daten zu Produkten und Prozessen sind häufig nicht öffentlich oder nur durch mühevolle Recherche zugänglich. Hier biete ich neben robusten statistischen Methoden wie der Monte-Carlo-Analyse oder der Szenarioanalyse auch den Zugang zu etablierten Datenbanken an.

Ihre Vorteile durch eine technische Ökobilanz

Ökopotentiale frühzeitig erkennen und fördern

Erkennen und reduzieren sie in einer frühen und kostensparenden Phase negative Umwelteinflüsse durch Ihre Prozesse und Produkte durch eine Ökobilanzierung.

Prozesse und Produkte nachhaltig ausrichten

Lernen Sie mit Hilfe einer systematischen Ökobilanzierung die Relevanz der Produkt- und Prozessphasen zu verstehen und stellen Sie Verbesserungsmaßnahmen fest.

Wertschöpfung und Werbeaussagen unterstützen

Verstärken sie die betriebliche Wertschöpfung und die Glaubwürdigkeit ihrer nachhaltigen Kommunikation mit einem fundierten Berichtswesen nach der Norm ISO 14040ff.

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Matthias Katschnig

DDI Dr.mont.

Keplerstrasse 40
8020 Graz
Österreich